Namensänderung

Änderung des Nachnamens eines Kindes bei neuer Ehe eines Elternteils

Die Änderung des Familiennamens eines Kindes bei neuer Ehe des Elternteils wird auch Einbenennung genannt.

Voraussetzungen für die Einbenennung:

  • Die Ehegatten führen einen Ehenamen und leben mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt.
  • Ein Ehegatte ist sorgeberechtigt, der andere ist nicht Elternteil des minderjährigen Kindes.
  • Beide Ehegatten und gegebenenfalls der andere Elternteil des Kindes erklären ihre Zustimmung.
  • Ist das Kind bereits 14 Jahre alt, ist seine Anwesenheit erforderlich, weil es seine eigene Erklärung abgeben muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Für die Änderung benötigen Sie Folgendes:

  • Geburtsurkunde Kind, ggf. mit amtlicher Übersetzung
  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Eheurkunde gegebenenfalls mit amtlicher Übersetzung
  • Haushaltsbescheinigung
  • ggf. Einwilligungserklärung des anderen Elternteiles
  • ggf. Sorgerechtsnachweis
  • ggf. Einwilligungserklärung des Kindes
  • ggf. Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: 36 Euro (Namenserklärung 24,00 Euro + Bescheinigung über die Namensführung 12,00 Euro) bar oder mit EC-Karte
     

Anschlusserklärung eines Kindes

Voraussetzungen für die Anschlusserklärung des Kindes:

  • Der Name der Eltern oder eines Elternteiles hat sich geändert.
  • Das Kind ist fünf Jahre oder älter.
  • Erklärende / beteiligte Personen: Beide sorgeberechtigte Eltern bzw. der allein sorgeberechtigte Elternteil. Ist das Kind bereits 14 Jahre alt, ist seine Anwesenheit erforderlich, weil es seine eigene Erklärung abgeben muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Für die Anschlusserklärung benötigen Sie Folgendes:

  • Geburtsurkunde Kind (falls es nicht in der Verbandsgemeinde Birkenfeld geboren wurde), ggf. mit amtlicher Übersetzung
  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Nachweis der Namensänderung
  • ggf. Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: 36,00 Euro (Namenserklärung 24,00 Euro + Bescheinigung über die Namensführung 12,00 Euro) bar oder mit EC-Karte

Änderung des Nachnamens eines Kindes in den des Vaters

Die Änderung des Nachnamens eines Kindes in den des Vaters nennt man auch Namenserteilung durch einen alleinsorgeberechtigten Elternteil.

Voraussetzungen für die Beantragung:

  • Ein Elternteil ist allein sorgeberechtigt.
  • Das Kind soll den Familiennamen des anderen Elternteiles führen.
  • Das andere Elternteil gibt ebenfalls eine Einwilligungserklärung ab.
  • Ist das Kind bereits 14 Jahre alt, ist seine Anwesenheit erforderlich, weil es seine eigene Erklärung abgeben muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Für die Änderung benötigen Sie Folgendes:

  • Geburtsurkunde Kind (falls es nicht in der Verbandsgemeinde Birkenfeld geboren wurde), gegebenenfalls mit amtlicher Übersetzung
  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Negativbescheinigung des Jugendamtes
  • Geburtsurkunde des nicht sorgeberechtigten Elternteiles
  • gegebenenfalls Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: 36,00 Euro (Namenserklärung 24,00 Euro + Bescheinigung über die Namensführung 12,00 Euro) bar oder mit EC-Karte

Rechtswahl der Namensführung eines Kindes

Voraussetzungen für die Rechtswahl der Namensführung eines Kindes:

  • Ein Elternteil ist (auch) ausländischer Staatsangehöriger.
  • Erklärende / beteiligte Personen: Beide sorgeberechtigte Eltern bzw. der allein sorgeberechtigte Elternteil. Ist das Kind bereits 14 Jahre alt, ist seine Anwesenheit erforderlich, weil es seine eigene Erklärung abgeben muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Für die Rechtswahl der Nahmensführung benötigen Sie Folgendes:

  • Geburtsurkunde Kind (falls es nicht in der Verbandsgemeinde Birkenfeld geboren wurde), ggf. mit amtlicher Übersetzung
  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Geburtsurkunden der Beteiligten
  • ggf. Eheurkunde der Eltern oder Vaterschaftsanerkennung
  • ggf. Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: 36,00 Euro (Namenserklärung 24,00 Euro + Bescheinigung über die Namensführung 12,00 Euro) bar oder mit EC-Karte

Wiederannahme eines früheren Namens nach Beendigung der Ehe

Für die Wiederannahme benötigen Sie:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarte
  • Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister, wenn die Ehe nicht im Standesamt Birkenfeld/Nahe geschlossen wurde. Bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung eines beeidigten Übersetzers in Deutschland.
  • Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk
  • Gebühr: 24,00 EUR für die Beurkundung, 12,00 EUR für die Bescheinigung der Namensänderung (bar oder mit EC-Karte)

Namensführung in der Ehe

Bitte beachten Sie, dass beide Ehepartner beim Standesamt persönlich erscheinen müssen.

Für die Entscheidung der Namensführung benötigen Sie:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarte von beiden Eheleuten
  • Eheurkunde, wenn die Ehe nicht im Standesamt Birkenfeld/Nahe geschlossen wurde. Bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung eines beeidigten Übersetzers in Deutschland.
  • Gebühr: 24,00 EUR für die Beurkundung und 12,00 EUR für die Bescheinigung der Namensänderung (bar oder mit EC-Karte)

Neusortierung von Vornamen

Für die Neusortierung benötigen Sie:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarte
  • Geburtsurkunde, wenn die Geburt nicht in Birkenfeld beurkundet wurde
  • Eheurkunde, wenn Sie verheiratet sind
  • Gebühr: 24,00 EUR für die Beurkundung, 12,00 EUR für die Bescheinigung der Namensänderung (bar oder mit EC-Karte)

Namensangleichung bei einer Einbürgerung

Voraussetzungen für die Namensangleichung:

  • Erwerb des Namens nach ausländischem Recht: Die erklärende Person führt Namen oder Namensbestandteile, die dem deutschen Recht fremd sind und die erklärende Person besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit oder ist staatenlos oder heimatloser Ausländer oder anerkannter ausländischer Flüchtling. Oder die erklärende Person hat eine ausländische Staatsangehörigkeit und ihr Name soll zum Ehenamen nach deutschem Recht bestimmt werden.
  • Namensangleichung bei Kindern: Beide sorgeberechtigte Eltern bzw. der allein sorgeberechtigte Elternteil müssen zustimmen. Ist das Kind bereits 14 Jahre alt, ist seine Anwesenheit erforderlich, weil es seine eigene Erklärung abgeben muss. Die Erklärung des Kindes bedarf der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Für die Namensangleichung benötigen Sie Folgendes:

  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Geburtsurkunde, ggf. Heiratsurkunde (bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung eines beeidigten Übersetzers in Deutschland.)
  • Einbürgerungsurkunde, Staatsangehörigkeitsausweis oder Urkunde über den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit
  • ggf. Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: 36,00 Euro bar oder mit EC-Karte (Namenserklärung 24,00 Euro + Bescheinigung über die Namensangleichung 12,00 Euro)

Namensangleichung für Spätaussiedler und Vertriebene

Voraussetzungen für die Namenserklärung für Spätaussiedler und Vertriebene:

  • Erwerb des Namens nach ausländischem Recht: Die erklärende Person führt Namen bzw. Namensteile, die dem deutschen Recht fremd sind.
  • Die erklärende Person ist Vertriebener oder Spätaussiedler.

Für die Namenserklärung benötigen Sie Folgendes:

  • Personalausweise, Reisepässe mit Aufenthaltstitel oder Identitätskarten
  • Geburtsurkunde mit amtlicher Übersetzung
  • Registrierschein, ggf. Spätaussiedlerbescheinigung oder Vertriebenenausweis
  • ggf. Dolmetscher: Ist eine der erklärenden Personen der deutschen Sprache nicht mächtig, ist auf deren Veranlassung und deren Kosten ein Dolmetscher zu beteiligen.
  • Gebühren: Die Erklärung ist gebührenfrei, die Gebühr für die Bescheinigung über die Namensänderung kostet 12,00 Euro. (bar oder mit EC-Karte)

Namensänderung (nur aus wichtigem Grund möglich)

Voraussetzungen für die Namensänderung:

  • Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.
  • Sie sind asylberechtigt, ausländischer Flüchtling, Staatenlose oder Staatenloser, heimatloser Ausländer oder heimatlose Ausländerin oder Kontingentflüchtling.
  • Sie wohnen oder halten sich gewöhnlich in Deutschland auf.
  • Es liegt ein wichtiger Grund vor, der die Namensänderung rechtfertigt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn die privaten schutzwürdigen Interessen des Namensträgers oder der Namensträgerin an der Namensänderung schwerer wiegen als das öffentliche Interesse oder ein privates Interesse Dritter an der Beibehaltung des Namens.
  • Ein wichtiger Grund kann beispielsweise vorliegen, wenn der Familienname anstößig oder lächerlich klingt oder wesentliche Schwierigkeiten in der Schreibweise oder bei der Aussprache verursacht.
  • Durch die Namensänderung darf kein falscher Eindruck über familiäre Zusammenhänge entstehen.
  • Sie kommt auch nicht in Betracht, wenn Ihnen Ihr Name nicht gefällt, beispielsweise bei Namen fremdsprachigen Ursprungs.
  • Auch in folgenden Fällen ist die Namensänderung nicht gerechtfertigt: Sie möchten eine Identifizierung durch Gläubiger erschweren oder das Aussterben eines Namens verhindern.
  • Vornamen von Kindern zwischen einem und 16 Jahren dürfen nur aus schwerwiegenden Gründen zum Wohl des Kindes geändert werden.

Für die Namensänderung sind folgende Unterlagen notwendig:

  • gültiges Ausweispapier (z. B. Reisepass, Personalausweis)
  • Nachweis über den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt (z. B. Personalausweis, Meldebescheinigung)
  • beglaubigte Kopie aus dem Geburtenregister der antragstellenden Person und aller Personen, auf die sich die Änderung des Familiennamens erstrecken soll
  • beglaubigte Kopie aus dem Eheregister, wenn die antragstellende Person verheiratet war oder ist
  • Führungszeugnisbei Personen, die mindestens 14 Jahre alt sind
  • Erklärung darüber, ob die antragstellende Person schon einmal einen Antrag auf Änderung des Familiennamens gestellt hat. Ist dies der Fall, müssen Sie zusätzlich die Verwaltungsbehörde, bei der der frühere Antrag gestellt wurde und die von der Behörde getroffene Entscheidung angegeben werden.
  • Beruht die Antragsberechtigung auf einem besonderen Status (zum Beispiel als asylberechtigte Person), müssen Sie diesen mit dem dafür vorgesehenen Dokument nachweisen.
  • Die Behörde kann Einkommensnachweise verlangen, wenn dies für die Gebührenfestsetzung erforderlich ist.

In besonderen Fällen kann es sein, dass Dokumente nachgefordert werden.

Bitte beachten Sie: Auch wenn bei dem Antragsteller*innen ein persönlich wichtiger Grund vorliegt, so kann es sein, dass rechtlich kein wichtiger Grund vorliegt und ein Antrag abgelehnt wird.

Standesamt

Fachbereich:3 (Bürgerdienste)
Postanschrift:Verbandsgemeindeverwaltung
Schneewiesenstraße 21
55765 Birkenfeld

Ihr Kontakt bei uns

Frau Sabine GeibelGeibel, Sabine
Funktion:Standesbeamtin
Telefon:06782 990-123
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Büro:Raum 107, Schneewiesenstraße 21, 55765 Birkenfeld
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Herr Marc-Philipp AllesAlles, Marc-Philipp
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